36 Begriffe
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A
Der Geruchs- und Geschmackseindruck einer Sorte, maßgeblich von den Terpenen bestimmt. Bei Weederkennen ein eigenes Bewertungskriterium.
B
Bewertungsskala (Weederkennen)
Weederkennen bewertet Sorten auf einer Skala bis 20 Punkten, ergänzt um eine Stern-Darstellung. Der Score fasst die Einzelkriterien einer Bewertung zu einer Gesamtnote zusammen.
Der Zeitraum, den eine Sorte von Blühbeginn bis zur Erntereife braucht. Eine wichtige Kennzahl bei der Sortenwahl.
C
Sammelbegriff für die charakteristischen Wirkstoffe der Cannabispflanze, etwa THC und CBD. Sie wirken über das körpereigene Endocannabinoid-System.
Pfeffrig-würziges Terpen, auch in schwarzem Pfeffer. Bindet als einziges bekanntes Terpen direkt an einen Cannabinoid-Rezeptor (CB2).
Selteneres, nicht berauschendes Cannabinoid, das zum Entourage-Effekt beitragen kann.
Nicht berauschendes Cannabinoid. Wird häufig mit ausgleichenden, eher entspannenden Eigenschaften beschrieben und kann die Wirkung von THC modulieren.
Gilt als „Mutter-Cannabinoid", weil aus seiner Säureform (CBGA) viele andere Cannabinoide entstehen. In den meisten Sorten nur in geringen Mengen enthalten.
Entsteht durch Alterung und Oxidation von THC. Wird oft mit eher dämpfender Tendenz beschrieben; in frisch getrocknetem Material kaum vorhanden.
Einteilung nach dem tatsächlichen Cannabinoid- und Terpenprofil. Für das Wirkerlebnis aussagekräftiger als die Indica/Sativa-Etiketten.
Umgangssprachlich für eine stark körperlich-sedierende Wirkung, die zum „Festkleben auf dem Sofa" führt.
Eine benannte Cannabis-Sorte mit bestimmten Eigenschaften. „Strain" ist der gängige, botanisch unpräzise Alltagsbegriff dafür.
E
Hypothese, dass Cannabinoide und Terpene im Zusammenspiel anders oder stärker wirken als die isolierten Einzelstoffe. Wissenschaftlich noch nicht abschließend belegt.
Die erwartbare Erntemenge einer Sorte, meist als grobe Spanne angegeben. Hängt stark von Anbaubedingungen und Erfahrung ab.
G
Die genetische Veranlagung einer Pflanze, also ihr „Bauplan" – unabhängig von Umwelteinflüssen.
H
Hopfig-erdiges Terpen, das auch im Hopfen vorkommt.
Kreuzung aus Indica- und Sativa-Linien. Die allermeisten modernen Sorten sind Hybriden.
I
Traditionell für kompakten Wuchs und körperbetonte Wirkung beschriebene Kategorie. Die Indica/Sativa-Einteilung ist botanisch umstritten und sagt wenig über die tatsächliche chemische Zusammensetzung aus.
K
Verbreitete, unscharfe Unterscheidung zwischen eher geistig-anregender („Kopf") und eher körperlich-entspannender („Körper") Wirkung.
L
Ursprüngliche, über lange Zeit an eine bestimmte Region angepasste Sorte ohne moderne Zuchteingriffe.
Zitrusartiges Terpen, das auch in Zitrusschalen steckt. Wird mit stimmungsaufhellender Tendenz beschrieben.
Blumig-lavendelartiges Terpen, auch im Lavendel. Wird mit beruhigender Tendenz in Verbindung gebracht.
M
Häufigstes Terpen in Cannabis. Erdig-moschusartiges Aroma, oft mit entspannender Tendenz in Verbindung gebracht.
P
Das sichtbare Erscheinungsbild einer Pflanze – Wuchs, Aroma, Farbe – als Ergebnis von Genetik und Umwelt. Aus denselben Samen können verschiedene Phänotypen hervorgehen.
Kiefern- und waldartiges Aroma, auch in Nadelbäumen. Wird häufig mit Wachheit und Klarheit assoziiert.
Die Stärke einer Sorte, meist am THC-Gehalt festgemacht. Allein sagt sie wenig über das tatsächliche Wirkerlebnis aus.
R
Robuste, von Natur aus selbstblühende Cannabis-Unterart. Sie ist die genetische Basis der meisten Autoflower-Sorten.
S
Traditionell für hohen Wuchs und eher anregende, kopfbetonte Wirkung beschriebene Kategorie. Wie bei Indica ist die Aussagekraft für das tatsächliche Wirkprofil begrenzt.
Die innere Verfassung (Set) und die äußere Umgebung (Setting). Beide prägen das Wirkerlebnis oft stärker als die Sorte selbst.
Unbefruchtete, samenlose weibliche Blüten. Sie sind der angestrebte Standard für hohen Wirkstoffgehalt und Qualität.
T
Aromastoffe, die Geruch und Geschmack einer Sorte prägen. Sie kommen auch in vielen anderen Pflanzen vor und sind vermutlich am Entourage-Effekt beteiligt.
Komplexes, frisch-blumiges bis kräuterartiges Aroma. In einigen sativa-dominanten Sorten das vorherrschende Terpen.
Das bekannteste psychoaktive Cannabinoid und Hauptträger des „High". Intensität und Charakter der Wirkung hängen von Menge, Sorte, Konsumform und individueller Toleranz ab – ein hoher THC-Wert allein sagt wenig über das Erlebnis aus.
Cannabinoid mit eigenem Wirkprofil – in höheren Dosen psychoaktiv. In einigen Sorten nennenswert vorhanden, in den meisten nur in Spuren.
Gewöhnung an die Wirkung bei regelmäßigem Konsum. Oft ist dann eine höhere Menge für denselben Effekt nötig; eine Konsumpause kann die Toleranz wieder senken.
W
Die subjektiv erlebte Wirkung einer Sorte. Sie hängt stark von Dosis, Konsumform, Set und Setting sowie der eigenen Tagesform ab.