Grow-Glossar
Fachbegriffe rund um den Autoflower-Anbau
38 Begriffe
Kein Begriff gefunden.
A
Sorte, die unabhängig vom Lichtzyklus nach festem Alter automatisch in die Blüte übergeht – dank Ruderalis-Genetik. Das macht den Anbau planbar und kalendarisch terminierbar, weshalb CannaCal genau darauf ausgelegt ist.
B
Organische Dünger-Produktlinie. Das in CannaCal hinterlegte Standard-Düngeschema orientiert sich daran.
Phase der Blütenbildung. Bei Autoflowern setzt sie altersabhängig automatisch ein, bei photoperiodischen Sorten durch die Umstellung des Lichtzyklus.
C
Der dichte, größte Blütenstand an einer Triebspitze.
Reifelagerung der getrockneten Blüten in geschlossenen Gefäßen über Wochen. Verbessert Aroma, Geschmack und Rauchbarkeit.
D
Wetterdatenquelle: Daten des Deutschen Wetterdienstes (DWD), abgerufen über die offene Bright-Sky-API. CannaCal zieht daraus Temperaturen für standortbezogene Hinweise.
E
Maß für die Nährstoffkonzentration (elektrische Leitfähigkeit) einer Nährlösung.
Nach dem deutschen Konsumcannabisgesetz (KCanG, seit 2024) ist privater Eigenanbau in engen Grenzen erlaubt – für Erwachsene bis zu drei Pflanzen pro Person im eigenen Haushalt. CannaCal richtet sich ausdrücklich an diesen legalen Eigenanbau; die genauen Regeln gelten in der jeweils aktuellen Fassung.
Das Schneiden der reifen Pflanze. Zeitpunkt und Sorgfalt beeinflussen Wirkung und Qualität deutlich.
F
Samen, die nahezu ausschließlich weibliche Pflanzen ergeben – nur diese bilden die gewünschten Blüten.
Mit dem Curing verwandter Reifeprozess, bei dem Chlorophyll abgebaut wird und sich das Aroma abrundet.
Variante des Toppings, bei der die Triebspitze nur teilweise gekappt wird. Ergibt oft mehrere neue Triebe.
Die Gabe von reinem Wasser gegen Ende der Blüte, um Nährstoffreste auszuwaschen. Soll den Geschmack verbessern – der tatsächliche Nutzen ist unter Growern umstritten.
G
Maß für die Wärmesumme, die eine Pflanze über die Zeit erhält. Es hilft, Entwicklungsphasen genauer abzuschätzen als ein reiner Kalender – CannaCal nutzt es für standortbezogene Outdoor-Prognosen.
K
Erste Phase, in der der Samen aufgeht und die Keimwurzel bildet. Sie markiert den Start des Grow-Kalenders.
L
Das Verhältnis von Licht- zu Dunkelstunden pro Tag, z. B. 18/6 in der Vegetation oder 12/12 zur Blüte bei photoperiodischen Sorten. Autoflower laufen oft durchgehend unter 18/6 oder 20/4.
Behutsames Herunterbinden von Trieben für einen breiteren, gleichmäßig belichteten Wuchs – ohne die Pflanze zu schneiden. Besonders geeignet für Autoflower, da stressarm.
N
Die Hauptnährstoffe Stickstoff (N), Phosphor (P) und Kalium (K). Ihr Verhältnis verschiebt sich je nach Wachstumsphase.
P
Der Säuregrad von Wasser und Substrat. Liegt er außerhalb des optimalen Bereichs, können Nährstoffe nicht aufgenommen werden (Nährstoffsperre).
Das sichtbare Erscheinungsbild einer Pflanze – Wuchs, Aroma, Farbe – als Ergebnis von Genetik und Umwelt. Aus denselben Samen können verschiedene Phänotypen hervorgehen.
Die tägliche Lichtdauer, die bei photoperiodischen Sorten den Wechsel in die Blüte auslöst.
Sorte, die erst blüht, wenn die täglichen Dunkelphasen lang genug sind (drinnen meist 12/12). Bietet mehr Steuerungsmöglichkeiten, ist aber aufwendiger zu timen als Autoflower.
Die Härchen der weiblichen Blüte. Ihre Verfärbung von Weiß zu Rotbraun ist ein grober Hinweis auf die Reife.
Maße für die Lichtmenge: PPFD beschreibt die momentane Lichtintensität, DLI die über den ganzen Tag summierte Lichtmenge.
R
Unbehandelte Samen, aus denen sowohl männliche als auch weibliche Pflanzen hervorgehen.
Späte Blüte, in der Trichome und Aroma ausreifen. Sie ist entscheidend für die Wahl des richtigen Erntezeitpunkts.
Robuste, von Natur aus selbstblühende Cannabis-Unterart. Sie ist die genetische Basis der meisten Autoflower-Sorten.
S
Junge Pflanze mit den ersten echten Blättern. Sie ist empfindlich gegenüber Über- und Unterversorgung mit Wasser und Nährstoffen.
Trainingsmethode mit einem Netz, durch das die Triebe geführt werden, um eine ebene, gut belichtete Blütenfläche zu erzeugen.
Unbefruchtete, samenlose weibliche Blüten – das Ziel des Anbaus für höchste Qualität.
Ein Maß dafür, wie einheitlich die Nachkommen einer Sorte ausfallen. Stabile Linien liefern gleichmäßigere, besser vorhersehbare Ergebnisse.
Das Medium, in dem die Pflanze wurzelt, etwa Erde oder Kokos. Es bestimmt Wasser- und Nährstoffhaushalt mit.
T
Das Kappen der Haupttriebspitze, damit die Pflanze mehrere gleichwertige Haupttriebe statt einer dominanten Spitze bildet.
Winzige Harzdrüsen auf Blüten und kleinen Blättern, die Cannabinoide und Terpene enthalten. Ihre Farbe – klar, milchig, bernstein – ist der zuverlässigste Reifeindikator.
Langsames Trocknen der geernteten Blüten, meist über rund 7–14 Tage bei kontrollierter Temperatur und Luftfeuchte.
V
Wachstumsphase, in der die Pflanze Blattmasse, Wurzeln und Struktur aufbaut, bevor sie in die Blüte übergeht.
Übergangsphase, in der erste Blütenansätze und Geschlechtsmerkmale erkennbar werden.
Das Dampfdruckdefizit – das Zusammenspiel aus Temperatur und Luftfeuchte, das die Verdunstung der Pflanze steuert. Ein wichtiger Wert für das Indoor-Klima.